Grab von Ramses III.

Flagge Ägyptens

Land und Leute Ägypten

2. Pharao aus der 20. Dynastie im  Neuen Reich
Grab von Ramses III.
Das Grab von Ramses III. im Tal der Könige KV 11

Bild 1 Grab von Ramses III.

Bild 1: Informative Schautafel vom Grab Ramses III. vor dem Eingang zum Grab KV 11.

Das Grab von Ramses III.

Ursprünglich war das Grab Ramses III. von Pharao Sethnacht begonnen, doch nach einer fast nur dreijährigen Regierungszeit verstarb Sethnacht am 17. Dezember 1188 v. Chr. und wurde im von Tausret übernommenen Grab KV14 beigesetzt. Ramses III. folgt ihm als Sohn auf dem Thron. Jetzt übernahm er die Arbeiten am Grab (KV 11) seines Vater und erweiterte es deutlich für sich und seinen Vorstellungen.
Das Grab KV 11 hat eine Gesamtlänge von 125 m und die ersten drei Korridore wurden noch von Sethnacht angelegt und nur die kleinen Seitenkammern in Korridor 2 ließ Ramses III nachträglich einbauen. Das Grab ist in seiner Gesamtheit reichhaltig dekoriert und vielfach ist Farbe der Wandbilder und Relief recht gut erhalten..Sein Sarkophag aus rotem Quarzit, befindet sich heute im Louvre in Paris und der passende Sargdeckel befindet sich allerdings in Cambridge (GB) und zeigt den Pharao Ramses III. in Osirisgestalt. Seine Mumie wurde wahrscheinlich aus Gründen der Sicherheit, bereits in der Antike aus seinem Grab entfernt und in die Cachette von Deir el-Bahari mit der  heutigen Grabnummer DB/TT320 umgebettet. Heute befindet sich seine Mumie im Mumiensaal in Kairo.

Bild 2: Schematische Darstellung von Grab Ramses III. mit den Korridoren, Kammern und Seitenkammern: 1 1. Korridor. 2 2. Korridor, 3 3. Korridor, 4 4. Korridor, 5 Brunnenkammer, 6 Kleine Pfeilerhalle, 7 Große Seitenkammer, 8 1. Vorkammer, 9 2. Vorkammer, 10 Große Grabkammer mit 8 Pfeilern, 11 und 12 Hintere Kammern, 13 Endkammer. Die Buchstaben A – J und K – N sind sind kleine Seitenkammern bzw. Nischen.

Eingangsbereich und 1. Korridor

Bild 3: Auf der linken Seite des Eigangsbereiches wird man gleich von der geflügelten und göttlichen Ma-at der Tochter des Re begrüßt . Sie kniet auf einem Lilienbüschel der symbolischen Pflanze für das Oberägypten. Auf der rechten Seite befindet sich eine ähnliche Reliefdarstellung der  Ma-at, nur mit dem Unterschied sie kniet  auf einem Papyrusbüschel der Symbolpflanze von Unterägypten. Bild 4: Auf der linken Seite des 1. Korridors zeigt sich gleich am Anfang der Pharao Ramses III.in einer Anbetungshaltung vor Re-Harachte (siehe auch Bild 5). Bild 5: Der falkenköpfige Sonnengott Re-Harachte bei der Begrüßung durch den König ( siehe auch Bild 4).

Bild 6: Auf der linken Seite des 1. Korridors und gleich nach den Reliefdarstellungen vom König und Re-Harachte folgt die traditionelle Darstellung der Sonnenscheibe mit dem Skarabäus und dem widderköpfigen Gott Amun. Über der Sonnenscheibe erkennt man noch eine fliehende Schlange und einen Gazellenkopf. Unter der Sonnenscheibe (nicht im Bild) ist noch ein Krokodil und eine Binse dargestellt. Nach der Sonnenscheibe folgt der lange Text der Litanei des Re, der sich für den ganzen Rest des 1. Korridors fortsetzt.

2. Korridor

Bild 7: Türsturz und Übergang zum abwärtsführenden 2. Korridor. Auf dem Türsturz befindet sich eine geflügelte Sonnenscheibe die beidseitig von einer Kobra umgeben ist. Ursprünglich war dieses Tor zum 2. Korridor mit einer mächtigen Holztür verschlossen. Bild 8: Obere Nische auf der linken Wandseite des 2. Korridors mit einem Teil der der farbigen Reliefs von 74 Manifestationen des Sonnengottes Re. Die Wandvertiefungen haben eine Länge von 3,67 m und eine Tiefe von etwa 55 cm.Auf der ganzen linken Seite folgt man den göttlichen Figuren ins Grab. Bild 9: Auf der ganzen rechten Wandseite sind auch in einer oberen Wandnische die Darstellungen der 74 Manifestationen angebracht, nur mit dem Unterschied, dass sie auf der rechten Seite zum Grabausgang führen.

Bild 10: Am Ende der linken Wandseite um 2. Korridor, die Göttin Isis mit dem Schen-Ring. Bild 11: Ähnlich der Wandszene auf der rechten Seite mit der Göttin Nephthys bewacht auch auf der linken Seite der liegende Anubis die Göttin Isis.  Bild 12: Am Ende der rechten Wandseite im 2. Korridor, die Göttin Nephthys mit dem Schen-Ring und Anubis zu ihrem Schutz.

Bild:13: Wanddekoration im 2. Korridor in der 1. Seitenkammer auf der linken Seite (2/C). Hier sind personifizierte Nilgottheiten aufgeführt. Auf der rechten Wandseite sieht man noch im oberen Register gut zu erkennen, göttliche Kobras im weiblichen Gewand, die Opfergaben und Nahrung aus dem fruchtbaren Nilland symbolisieren. Bild 14: Wanddekoration im 2. Korridor in der 2. Seitenkammer auf der linken Seite (2/D). Diese Kammer zeigt eine Prozession von Nilgöttinnen als personifizierte Gottheiten der verschiedenen Gaue Ägyptens mit  Speisesopfern aus dem fruchtbaren Nilland. Bild 15: Wanddekoration im 2. Korridor in der 3. Seitenkammer auf der linken Seite (2/E). Diese Darstellung zeigt Symbole aus dem Totenbuch Kapitel 148 mit den heiligen Kühen, Stieren und Rudern, wobei die Ruder die Steuerruder des Himmels symbolisieren. Die heiliger Kuh entspricht dem altägyptischen Mythos der Himmelskuh und steht im Zusammenhang mit der Sonnenwende, Nilschwemme und der Göttin Hathor. Bild 16: Wanddekoration im 2. Korridor in der 4. und letzten Seitenkammer auf der linken Seite (2/F). Die Rückwand dieser Seitenkammer zeigt in ihrer Dekoration zwei Rücken an Rücken sitzende Götter, den falkenköpfigen Sonnengott Re-Harachte (links) und den altägyptischen Urgott und Schöpfer- und Himmelsgott Atum vor einem reichhaltig gedeckten Opfertisch.

Bild 17: Bemalte Wanddekoration im 2. Korridor in der 2. Seitenkammer auf der rechten Seite (2/H). In dieser Kammer sind überwiegend Gebrauchsgegenstände aus Alltag und Haushalt zu sehen, wie zum Beispiel Vasen, Tonkrüge, Amphoren, Felle, Hölzer und ganz rechts im Foto sogar Elfenbein in 11 kompletten Elefantenstoßzähnen.

3. Korridor

Bild 18: Linke Wandseite im 3. Korridor. Linke Wandszene bei der Pharao Ramses III. mit der Krone von Unterägypten dem Gott Atum ein Rauchopfer bringt. Bild 19: Detailausschnitt von Ramses III. aus der linken Wandszene von Bild 18.

Bild 20: Mittlere Bildszene von der linken Wandseite im 3. Korridor. Links im Bild: Atum erhält Rauchopfer von Ramses III. Rechts im Bild Ramses III. Bild 21: Rechte Wandszene von der linken Wandseite im 3.Korridor. Ramses III. bringt sein Weihrauchopfer vor dem in einem Schrein stehender Gott Ptah.

Bild 22: Schöpfergott Ptah aus Memphis in seinem Schrein aus dem Bildnis der linken Wandseite im 3. Korridor. In der ägyptischen Mythologie war Ptah einer der bedeutesten Schöpfergötter und galt in der memphitischen Theologie sogar als Hauptschöpfergott.  Bild 23: Großer Detailausschnitt vom Schöpfergott Ptah aus der linken Wandseite vom 3.Korridor (siehe auch Bild 21).

Bild 24: Relief einer schmalen Wand im Korridor 3 vor dem Übergang zum Korridor 4. Zu sehen ist die Göttin Meret mit der rituellen Haltung einer Libationsvase. Meret ist die Göttin des Sed-Festes, aber  auch des festlichen Gesangs und seit der 3. Dynastie belegt. Die Libationsvase war ein Teil der altägyptischen Mythologie und diente als Trankopferung. Ein religiöser Brauch, der bis heute in vielen Teilen Afrikas durch Überlieferungen noch bekannt ist.

Bild 25: Relief vom 3. Korridor auf der rechten Wandseite. Pharao Ramses III. gibt ein Weihrauchopfer und gibt gleichzeitig auch ein Trankopfer vor dem sitzenden Gott Ptah-Sokar-Osiris.  Hinter Ptah-Sokar-Osiris steht die Göttin Isis „die Große Mutter Gottes“ mit ausgebreiteten Flügelarmen und auf ihrem Kopf trägt sie das Kuhgehörn der Hathor mit der Sonnenscheibe. Bild 26: Ein Detailausschnitt von Ramses III. aus der Szene von Bild 25 bei seinen rituellen Opfergaben.

Bild 27: Deteil aus einer Szene von der rechten Wand im 3. Korridor. Im linken Teil der Doppelszene ist Anubis als Gott der Totenriten sitzend zu sehen, vor ihm steht der Pharao und gibt als Weihung ein Trankopfer.

4. Korridor

Im 4. Korridor im Grab Ramses III. im KV 11 sind die Wände auf beiden Seiten mit den Literaturtexten aus dem Amduat dekoriert. Das Amduat gehört im Neuen Reich zum festen Bestandteil einer Dekoration eines Königsgrabes. Das Amduat zählt zur Gattung der Literatur aus der altägyptischen Mythologie der Jenseitsbücher und beschreibt die Ebenen Himmel, Erde und Unterwelt und hat in der Regel 12 Kapitel, was den Stunden der Nacht entspricht.  Auf der linken Wandseite wird mit Texten und bildlichen Darstellungen aus dem Amduat  (Die Schrift der verborgenen Kammer) die 4. Stunde gezeigt, während man auf der rechten Seite die 5. Stunde zu sehen bekommt.

Bild 28: Linke Wandseite mit der rechten Szene im oberen Register im Grab Ramses III. KV 11. Unterhalb des Feuerpfades steht eine Göttin mit der roten Krone, der „Krone des Nordens“ , sie steht symbolisch auch für Unterägypten, vor ihr die Wächterschlange mit vier Beinen und einem menschlichen Kopf. Bild 29: Fortlaufende Szene von Bild 28 mit drei Schlangen über dem Feuerpfad. Symbol für ein unbewohntes Wüstenland der Finsternis, es ist Sokars Reich und nur bevölkert von zahlreichen Schlangen. Bild 30: Linke Wandseite und fortlaufende Szene. Vor einem großen Anchzeichen hät sich wachsam die doppelköpfige Schlange Nehebkau auf, sie gilt in der altägyptischen Mythologie als Wächterin der Wüste über den Eingang zum Jenseits. Bild 31: Endszene aus dem Bild 30 und ein Detailausschnitt aus dem oberen Register. Zwei Gottheiten stehen am Hinterleib der doppelköpfigen Schlange Nehebkau. Die rechte Darstellung zeigt einen krokodilköpfigen Gott in Menschengestalt. Er hält eine Schlange am Hinterkopf, die noch züngelt und neben ihm steht der falkenköpfige Gott Sokar.

Bild 32: Wandszene von der linken Seite im 4. Korridor im mittleren Register. Zu sehen ist die Nachtbarke auf der Fahrt durch das Reich des Sokars. Sokar gehört zu den ältesten Totengötter des alten Ägypten. Inzwischen hat die Barke auf ihrer Fahrt den Körper einer Schlange mit zwei Köpfen angenommen, denn Bug und Heck zeigen jeweils einen Kopf der Schlange auf der Fahrt durch die dunkle Wüste. Bild 33: Szene aus dem unteren Register der linken Wandseite von links nach rechts die Göttinnen „Die zur Straße gehört“ und „Die Bekrallte“ und davor eine thronende Pavianmumie

Bild 34: Wandszene von der rechten Seite im 4. Korridor im mittleren Register. Vor dem Grabhügel des Sokar stehen angeführt von Anubis noch vier weitere Gottheiten. Bild 35: Wandszene von der rechten Seite im 4. Korridor im mittleren Register. Die Sonnenbarke erreicht nun bald die Höhle des Sokar und wird von 14 Personen gezogen. Sieben davon sind männlich (im Bild) und sieben sind weiblich (nicht im Bild). Sie symbolisieren die Tage im Monat, wenn der Mond zunimmt.

Bild 36: Zum Ende der rechten Wandseite befindet sich am Boden eine kleine Nische mit farbigen Reliefdarstellungen. Sie zeigen 14 menschliche Köpfe, Sonnenscheiben und Sterne. Eine symbolische Darstellung der ersten 14 Tage des  Mondmonats. wenn der Mond zunimmt. Eine ähnliche Symboldeutung findet man auch im Bild 35.

Brunnenkammer – Raum 5

Nach dem französischen Ägyptologen Christian Jacq erfüllt dieser Raum eine symbolische Funktion im Rahmen der Bestattungsriten. Er verkörpert die „Höhle des Sokar“ und verbirgt damit das ursprüngliche, abstrakte Wasser, welches potentielle Lebensenergie besitzt. Gleichzeitig besitzt der Raum auch eine Form des Osiris-Grabes. Wurde der Sarkophag mit der Mumie des Königs über den Brunnen gezogen, wurde diese mit der „Kraft des Sokar“ durchdrungen und der Verstorbene verwandelte sich in Osiris. Der Brunnen symbolisiert damit einen Umwandlungsprozess, bei dem der verstorbene König die erforderliche Energie für seine Regeneration und Wiedergeburt aufnahm. Nach dem Begräbnis wurde die Rückwand des Brunnenraums für gewöhnlich zugemauert und mit Götterszenen dekoriert. 

Bild 37: Rechte Wandseite der Brunnenkammer (Raum 5) mit den mit den übergroßen Darstellungen von Osiris (nicht im Bild, siehe Bild 38) , Hapi, Kebechsenuef, Nephthys, Selket und Iunmutef

Bild 38: Darstellung der rechten Wandseite mit Osiris. In der altägyptischen Mythologie ist Osiris der älteste Sohn des Erdgottes Geb und der Himmelsgöttin Nut, Gemahl seiner Schwester Isis und Bruder der Nephthys und des Seth. Bild 39: Gott Hapi als Detailausschnitt von Bild 37. Hapi war einer der vier Horussöhne und Kanopengötter, die die mumifizierten Eingeweide beschützten. Bild 40: Der falkenköpfige Kebechsenuef in Menschengestalt als Detailausschnitt von Bild 37. auch er war einer der vier Horussöhne und Kanopengötter. Bild 41: Die Göttin Nephthys als Detailausschnitt von Bild 37. Nephthys ist das vierte Kind von Geb und Nut und wurde eng mit dem Totenreich verknüpft. Sie gilt als Schutzgöttin der Toten. Bild 42: Die Göttin Selket als Detailausschnitt von Bild 37. Selket ist die Schutzgöttin der Heilkundigen und zusammen mit Isis, Neith und Nephthys eine der vier Schutzgöttinnen der vier Horussöhne, die die Särge und Kanopen bewachen.

Bild 43: Linke Wandseite der Brunnenkammer (Raum 5) am Eingangsportal vom Korridor 4. mit der großen Darstellung der Göttin Hathor in Menschengestalt. Bild 44: Auch auf der linken Wandseite der Brunnenkammer sind zahlreiche Gottheiten dargestellt. Von rechts nach links Iumutef auf der linksseitigen Innenwand (etwas schwer erkennbar) ihm folgt Isis die Göttin der Geburt, der Wiedergeburt und auch als Totengöttin bekannt. Auf Isis folgt Duamutef, einer der vier Horussöhne und Kanopengötter, weiter links in der Reihenfolge erscheint Gott Anubis, Amset und Osiris vervollständigen das großformatige Wandbildnis. sind aber nicht im Bild.

Kleiner Pfeilersaal (6) und Nebenkammer (7)
mit Dekorationsbeispielen

Bild 45: Rechte Wandseite im kleinen Pfeilersaal. Im oberen Register tragen 12 Götter die gefürchtete Schlange Apophis (siehe auch mittleres Register der linken Wandseite) zwischen den tragenden Göttern ragt jeweils ein Menschkopf aus der Schlange. Im mittleren Register sieht man die 12 göttlichen Träger der Sonne. Es handelt sich dabei um armlose Götter  die in der Unterwelt leben und deren Hände in einer Art Umhüllung verborgen sind. Das untere Register zeigt 12 liegende Mumien “ die in ihrer Todesmattigkeit schlafen“ auf einer schlangenartigen Bahre mit dem Namen Nehep. Die Mumien gelten als die Gefolgsleute des Osiris. Bild 46: Durchgang zur Nebenkammer (7) auf der rechte Wandseite vom kleinen Pfeilersaal (6). In der Nebenkammer befinden sich die Darstellungen von der 6. und 7. Stunde des Pfortenbuches. Das Pfortenbuch ist eine moderne Bezeichnung für das altägyptische Buch von den Unterweltlichen, die Osiris beistehen. Bild 47: Linke Wandseite im kleinen Pfeilersaal mit den Darstellungen aus der 5. Stunde des Pfortenbuches. Im oberen Register sieht man 12 (6 im Bild) ehrerbietende und sich verneigende Götter. Im mittleren Register sieht man links 4 Unterweltliche, die die Sonnenbarke ins Reich des Sokar (Schetit) ziehen (Barke nicht im Bild). Im fortlaufenden Motiv des mittleren Registers erkennt man eine riesige eingerollte Schlange die von insgesamt 9 mumienartigen Göttern getragen wird. Bei der Schlange handelt es sich um den schlangengestaltigen Götterdämon Apophis, er verkörpert das Chaos und ist ein großer Gegner der göttlichen Ordnung, er stellt sich gegen die Schöpfung und den Verlauf der Sonne. Um das Leben, die Erde und den Kosmos zu schützen, muß Apophis ständig bekämpft und überwunden werden. Das unterste Register der linken Wandseite zeigt 16 Menschen in einer Reihe mit jeweils 4 Männern verschiedener Völker. Neben den Ägyptern werden Asiaten, Libyer und Nubier aufgeführt, die die Rassen der Menschheit verkörpern.

Bild 48: Vorderer Pfeiler auf der rechten Seite der Pfeilerhalle. Pharao Ramses III. opfert Salbe vor dem Gott Chepri. Bild 49: Frontseite des Pfeilers mit Gott Chepri (siehe Bild 48). Bild 50: Vorderer Pfeiler auf der rechten Seite der Pfeilerhalle. Pharao Ramses III. macht mit Weihrauch eine Opfergabe an den „Noblen vom HermopolisBild 51: Frontseite des Pfeilers mit dem „Noblen von Hermopolis“ (siehe Bild 50).

Bild 52: Vorder Pfeiler auf der linken Seite der Pfeilerhalle. Ramses III. macht eine Opfergabe vor dem Gott Ptah der in seinem Schrein steht. Bild 53: Frontseite des hinteren Pfeilers auf der linken Seite mit der Darstellung von Gott Thot. Bild 54: In Ergänzung zu Bild 53 zeigt der hintere Pfeiler der linken Seite Pharao Ramses III. bei der Opfergabe von Wein an Gott Thot.

Bild 55: Die letzte und gut sichtbare Darstellung in der Vierpfeilerhalle, sie liegt an der obere Rückwand und direkt über den Abstieg zu den weiteren Gängen, die heute für Besucher geschlossen sind. Zu sehen sind Darstellungen von Ramses III. vor der Doppelform “ Rücken an Rücken“ des Gottes Osiris. Derartige Osirisdarstellungen konnte man erstmalig auch im Grab von Pharao Merenptah KV 8 im Tal der Könige besichtigen

Bild 56: Blick aus der Richtung vom kleinen Pfeilersaal zu den weiteren Korridoren, doch diese sind heute (Stand März 2020) für das Publikum geschlossen, weil sie durch einen Wassereinbruch schwer geschädigt wurden. Inzwischen arbeiten Ägyptologen intensiv an der Renovierung und Restaurierung im KV 11 mit dabei ein Team der HumboldtUniversität zu Berlin.

Fotos:(c) Michael Kürschner (33), Christel Selke (24)