Guinea-Pavian

Systematik

Guinea-Pavian
Papio papio

Ordnung: Primaten –  Primates
Familie : Meerkatzenartige – Cercopithecidae
Gattung : Papio
Art: Papio papio

Trivialnamen:

deutsch: Guinea-Pavian,  englisch: Guinea baboon,  französisch: Babouin de Guinée,
swahili: —-,  afrikaans: —-,

Vorkommen

Im äußersten Westafrika liegt die Heimat der Guinea-Paviane. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Senegal, Gambia und Mali bis nach Guinea und Guinea Bissau. Die Paviane bevorzugen trockene buschbestandene Savannen und Galeriewälder.

Fundort

In den Buschland- und Savannengebieten südlich vom Gambia River, The Gambia 2001

Beschreibung

Das Fell ist rotbraun bis rot gefärbt. Die Männchen sind deutlich größer und kräftiger im Körperbau. Das Gesicht ist unbehaart und dunkel in der Färbung.Die Männchen tragen vom Kopf bis zu den Schultern eine mähnenartige Behaarung.
Ihr kurzes Fell ist dick und sehr dicht und jedes einzelne Haar ist hohl, wodurch es gut isoliert ist gegen Kälte und Hitze.

Größe und Gewicht

  • Kopfrumpflänge zwischen 65 – 115 cm
  • Schwanzlänge: bis 70 cm
  • Widerristhöhe :
  • Gewicht zwischen 18 – 26 kg
  • Die Lebenserwartung kann 35 – 45 Jahre betragen

Verhalten

Die Guinea-Paviane leben in sehr strengen Sozialverbänden von 30 bis 60 Tieren, die Gruppen können aber auch wesentlich größer sein.
Eine Gruppe besteht aus mehreren Männchen, mehrheitlich aber aus Weibchen und Jungtieren. Auf Wanderungen wird so ein Trupp von untergeordneten Männchen angeführt, dann folgen die Weibchen mit den Jungtieren. Die führenden Männchen befinden sich ausschließlich bei den Weibchen.
Das Ende eines Trupps wird dann wieder von weiteren untergeordneten Männchen kontrolliert und abgesichert. Allein bei so einer Einteilung kann man erkennen, das sie in der Hierarchie der Männchen geregelte Lebens- und Arbeitsweisen haben.
Guinea – Paviane  sind ausschließlich tagaktiv.

Fortpflanzung

Über die Fortpflanzung der Guinea-Paviane ist noch relativ wenig erforscht.

  • Anzahl der Jungtiere: meist ein Jungtier
  • Die Tragzeit beträgt bis zu 6 Monate
  • Säugezeit :
  • Geschlechtsreife wird mit etwa 5 Jahren erreicht

Nahrung

Guinea-Paviane sind keine Vegetarier und eher Allesesser. Von Blättern, Gräsern, Kräutern, Wurzeln, Früchten und Sämereien bis hin zu Insekten und kleinen Reptilien reicht der Speiseplan. Gelegentlich erbeuten sie auch Vögel und kleine Säugetiere.

Artenschutz

Der Guinea-Pavian gilt als nicht stark gefährdet.  Das gilt besonders für die Nationalparks im Senegal, Gambia und Guinea Bissau. Außerhalb dieser Gebiete ist der Hauptfeind die Zerstörung der Lebensräume durch den Menschen.

 

Fotos : (c) Michael Kürschner (3)