Grab von Tutanchamun

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Das Grab von Tutanchamun
Grab vom Kindkönig Tutanchamun im KV 62,
dem
13. König in der 18. Dynastie im Neuen Reich

1922 entdeckte der Engländer Howard Carter im Tal der Könige das unversehrte Grab von Tutanchamun. Der Fund war eine archäologische Weltsensation, es war der größte Grabschatz in der Geschichte der Ägyptologie. Howard Carter brauchte 10 Jahre um die riesige Menge an Grabbeigaben zu katalogisieren. Plötzlich war Tutanchamun als Kindkönig der berühmteste Pharao und lichtgestalt der modernen Ägyptologie, doch diesen goldglänzenden Ruhm verdankt er nur seinem wertvollen Grabschatz. 1323 v. Chr. verstarb plötzlich und völlig unerwartet der junge Tutanchamun. Nach einer CT-Untersuchung vom 6. Januar 2005 erreichte er ein Alter von nur 18 – 20 Jahren, vermutet wird das 19. Lebensjahr. Bei diesem Alter hätte Tutanchamun eine Regierungszeit von nur neun Jahren gehabt. Im Gegensatz zu seinem riesigen und berühmten Grabschatz ist seine Grabanlage verhältnismäßig klein und eigentlich seiner Bedeutung als Pharao nicht würdig. Trotzdem hat dieses Grab im KV 62 noch viele ungelöste Geheimnisse, die bis in die heutige Zeit noch auf eine endgültige Klärung warten.

Das Grab von Tutanchamun

Bild 1: Lageplan und Angaben zur Größe der Grabräume von Tutanchamun im KV 62. Bild 2 und 3: Zwei Schautafeln vor dem Eingang zum Grab KV 62 mit den wichtigsten Angaben zur Geschichte des Grabes. Auf dem Bild 3 dokumentieren Fotos wie Howard Carter 1922 den gewaltigen Grabschatz gefunden hat.

Das Grab von Tutanchamun gehört zu den berühmtesten Pharaonen-Gräbern im Tal der Könige, es ist weder pompös in der Ausstattung noch hat es die bedeutende Größe für ein Pharaonen-Grab und erinnert eher an ein schlichtes Privatgrab. Es besteht praktisch aus einer Vorkammer, die in in eine Nord – Süd Richtung ausgerichtet ist, von der sich westlich eine kleine Seitenkammer anschließt und nördlich befindet sich die berühmte Sargkammer die in eine Ost – West Richtung ausgerichtet ist., von der sich östlich die Schatzkammer befindet. In dieser Kammer befanden sich die Kanopen mit den Eingeweiden von Tutanchamun, ein Anubis-Schrein und als Nebenbestattungen die beiden totgeborenen, mumifizierten Föten Tutanchamuns, Begräbnisskulpturen und zahlreiche Modelle. Im Grunde ein sehr bescheidenes Grab, wenn es nicht 1922 durch seine riesigen Grabschätze an Weltruhm erlangte. Alle Wände der Räume, ausgenommen jene der Grabkammer, sind grob bearbeitet und nur die Grabkammer (Sargkammer) ist total dekoriert. Die Grabkammer liegt etwa 95 cm tiefer und war von der Vorkammer durch eine Wand aus Bruchsteinen abgetrennt, die von Howard Carter und seiner Mannschaft niedergerissen wurde. Die Grabkammer hat eine Länge von 6.40 Meter mit einer Breite von 4 Meter bei einer Raumhöhe von 3,70 Meter. Die Grabkammer war ursprünglich fast komplett ausgefüllt mit den vergoldeten Schreinen, die die Sarkophage von Tutanchamun umgaben. Nur noch entlang der Wände gab es eine schmale Platzbreite von etwa 75 cm.
Als Besucher kommt man über eine abwärtsgerichtete Treppe mit 16 Stufen erst zu einem etwa 7,60 Meter langen undekorierten Korridor, der direkt in die ebenfalls undekorierte Vorkammer der Grabanlage führt. Für eine lange Zeit war die Mumie von Tutanchamun weiterhin in der Sargkammer im Steinsarkophag belassen worden. Heute steht ein technisch gut ausgestatteter „Glass-Sarkophag“ wie in einem Mausoleum an der Südwand der Vorkammer mit der Mumie von Tutanchamun für jeden Besucher ganz nah.

Siehe auch: Tutanchamun und sein Grabschatz und Tutanchamun – sein Leben und Tod

Alle Wände in der Grabkammer haben auffallend wenig Text, dafür aber viele groß dargestellte Wandbildnisse. Auch die Darstellungen aus dem Totenkult sind sehr vereinfacht und nur mit dem notwendigsten in den Wandmalereien zum Ausdruck gebracht. Auffallend ist die Tatsache, dass das Grab von Tutanchamun in Gestaltung und Stil sehr große Ähnlichkeiten mit dem Grab des Eje (WV 23) hat.
Die Beschreibungen mit den Fotos der Wandmalerei in der Sargkammer beginnen im Uhrzeigersinn rechts vom Eingang zur Grabkammer an der Südwand

Dekorationen an der Südwand der Sargkammer

Die extreme Enge im viel zu kleinen Grab des Tutanchamun hat dazu geführt, dass der Entdecker Howard Carter einen Teil der Südwand in der Grabkammer zur Vorkammer gleich nach der Entdeckung zerstören mußte um den Sarkophag zu bergen. Leider ist dieser Teil der Südwand heute nicht mehr erhalten. Da man als Besucher die Grabkammer wegen der Enge nicht betreten kann, hält ein Absperrgitter uns davon ab auch Fotos von dem Rest der erhaltenen Südwand zu machen. Die Gesamtmalerei der Südwand zeigt die Begrüßung Tutanchamuns durch die Götter Anubis und Hathor. Anubis legt seinen linken Arm beschützend auf die Schulter von Tutanchamun, während Hathor die Schutzgöttin der thebanische Nekropolen, ihm das Anch-Zeichen vor die Nase hält, um ihm neues Leben einzuhauchen. Hinter der Darstellung von Anubis erscheint die Göttin Isis mit einem Trankopfer in beiden Händen und drei weiteren Unterweltgöttern um Tutanchamun im „Ewigen Leben“ willkommen zu heißen.

Dekorationen an der Westwand der Sargkammer

Bild 4: Die Westwand in der Sargkammer dokumentiert Auszüge aus dem Amduat, eine schriftlichen Kurzform von  „Die Schrift der verborgenen Kammer“, ein religöses Literaturwerk aus dem Bereich der „Jenseitsbücher„. Im Neuen Reich war das Amduat ein fester Bestandteil einer literarischen Dekoration eines Pharaonengrabes. Im Volksmund wird diese Westwand der Sargkammer auch die „Affenwand“ genannt. Alle Bilddarstellungen sind in 4 Reihen mit 14 Fächer gegliedert.Die gleiche Wanddarstellung findet man übrigens auch im Grab des Pharao Eje im WV/KV 23.  Bild 5: In Fach 2 rechts oben im Wandbild sind die 5 göttlichen Geister dargestellt , angeführt von der Maat, die alle der Sonnenbarke vorausgehen.

Bild 6: Auf der linken Seite der oberen Reihe in der Westwand sieht man die Sonnenbarke mit dem Gott Chepre als Skarabäus. Er ist das religiöse Symbol der Morgensonne des Sonnenaufgangs, der Wiedergeburt und eine der drei Gestalten des Re, der Gottheit der Schöpfung und Wiedergeburt. Der Verstorbene reist mit dem Chepre auf der Barke des Himmels durch das Jenseits (Duat). Bild 7: Detaildarstellungen von 2 der 12 heiligen Paviane, sie symbolisieren die nächlichen 12 Stunden und jeder einzelne in seinen Fächern stellt jeweils eine Stunde dar. Mantelpaviane (Papio hamadryas) waren zu dieser Zeit in Ägypten noch heimisch, heilig, verehrt und sehr beliebt. Nicht nur Thot als Gott der Wissenschaft, Bildung und des Mondes wurde als Paviangestalt dargestellt, sondern auch im altägyptischen Totenbuch, wie hier im Grab von Tutanchamun an der Westwand zu sehen, war der heilige Pavian eine bevorzugte Darstellung. Ähnlich dem Babi kann auch hier der heilige Pavian sogar mitverantwortlich sein für die sexuelle Fähigkeit im Jenseits und wird dargestellt als Pavian mit erigiertem Penis. BIld 8: Der rechte Teil der Westwand zeigt die 5 Geister (Bild 5) die der Sonnenbarke (Bild 6) vorausgehen und 6 von den 12 Pavianen in den Fächern der Register, die von oben nach unten die Stunden 2-4, 7-8 und 11 und 12 dokumentieren.

Dekorationen an der Nordwand der Sargkammer

Bild 9: Gesamtansicht der Nordwand in der Sargkammer, es fehlt nur ganz rechts im Wandbild die Darstellung des Eje, der pharaonische Nachfolger von Tutanchamun bei der Mundöffnungszeremonie.

Bild 10: König Tutanchamun umarmt den Totengott Osiris, gefolgt von seinem Ka (der geistige Doppelgänger und Symbol für eine ewige Lebenskraft). Osiris ist in einer mumienartigen Gestalt dargestellt und seine grüne Gesichtshaut und die grünen Hände symbolisieren die ewige Jugend und Gesundheit. Tutanchamun in der Mitte zwischen Osiris und seinem Ka wird als lebender Mensch dargestellt und trägt auf dem Kopf das Nemes-Tuch und Osiris heißt ihn willkommen. Sein Ka rechts in der Szene, umarmt den König Tutanchamun und in seiner linken Hand hält er das Anch-Zeichen als Symbol für das Leben. auf dem Kopf trägt er eine dreigeteilte Perücke und über dem Kopf eine dreigeteilte Hieroglyphenkombination mit der Ka-Hieroglyphe, einem Stier und dem Horusfalken. Diese ganze Bildszene ist bewußt an der Nordwand Richtung Westen angebracht, denn Tutanchamun ist zwar verstorben, lebt aber weiterhin im Reich der Toten als Lebender. Bild 11:  In der mittleren Szene der Nordwand in der Sargkammer. Der König Tutanchamun hält als lebender gekleidet in der rechten Hand einen Stab und in der linken Hand eine Keule und das Anch-Symbol für Leben. Er steht westwärts gerichtet vor der Göttin Nut, in der rechten Hand hält sie eine Art Zick-Zack-Hieroglyphe aus der Wasser läuft, mit dieser rituellen Handlung begrüßt Nut ihn im „nyny“ Gestus. Das enstpricht dem Hieroglyphentext über ihrem Kopf:
„Nut, die Herrin des Himmels, die Herrin der Götter, sie führt die „nyny“-Begrüßung für den aus, für den sie Leben gegeben hat, sie gibt Gesundheit und Leben an deine Nase, möge sie ewig leben.“

Bild 12: Die rechte Bildszene an der Nordwand in der Sargkammer zeigt ausführlich die rituelle Mundöffnungszeremonie, die an Tutanchamun in typischer Darstellung des Osiris durch den  Nachfolger auf dem Thron  Eje vollzogen wird. Bei dieser Handlung werden dem Verstorbenen durch das dechselförmige Gerät in magische Weise die Lebensfunktionen und seine Sinne zurückgegeben. Bild 13:  Detailausschnitt aus dem Bild 12, der Szene mit der Mundöffnungszeremonie. Im Gewand eines Sem-Priesters vollzieht Eje das Ritual an Tutanchamun. Erkennbar an dem Leopardenfell als Überhang eines Priesters. Eje trägt zu diesem Zeitpunkt, Tutanchamun ist noch nicht einmal bestattet worden, schon die blaue königliche Chepresch-Krone mit der Uräusschlange auf der Stirn. Diese königliche Kopfbedeckung ist schon seit der 2. Zwischenzeit bekannt, erlangte in der 18. Dynastie ihren Höhepunkt und verschwand etwa in der 25 Dynastie völlig von den königlichen Häuptern.
Der begleitende Hieroglyphentext über dem Körper des Eje zeigt schon die Pharaonenkartusche mit seinem Namen: „Der vollkommene Gott, der Herr der beiden Länder, der Herr des Rituals, der König von Ober- und Unterägypten, Cheper-cheperu-re, Sohn des Re, der Gottesvater Eje, ausgestattet mit Leben für ewig wie Re.“
Auf allen vier Wänden in der Grabkammer fehlen Darstellungen oder Hinweise auf die geliebte „Große Königliche Gemahlin“ Anchesenamun, sie war zwar die Witwe von Tutanchamun aber noch immer seine Königliche Gemahlin und im Zusammenhang mit Eje verschwindet sie total von der Bildfläche. Sie war keine unbedeutende Frau als Tochter von Amenophis IV. (Echnaton) und der „Großen Königlichen Gemahlin“ Nofretete.

Dekorationen an der Ostwand der Sargkammer

Bild 14: Das Wandbild an der Ostseite der Sargkammer zeigt die Begräbnisprozession mit 12 Personen die den riesigen Totenschrein mit den Särgen auf einem Schlitten zum Grab führen.Sie tragen weiße Gewänder, Sandalen und ein weißes Stirnband. Die ersten 9 stellen wohl Höflinge oder Diener des Hofes dar. Interessant sind aber die folgenden Teilnehmer der Begräbnisprozession, denn bei den beiden kahlköpfigen handelt es sich wohl um die zwei Wesire Pentu und Usermonth aus Unter- und Oberägypten. Der letzte in diesem Trauerzug könnte auch Eje sein, der damit auch seine besondere Trauer zum Ausdruck bringt. Die Hieroglyphen über den Köpfen der Begräbnisprozession haben den Text : „Neb-cheperu-re, gehe in Frieden, oh Schutzgott des Landes, wobei Neb-cheperu-re übersetzt noch „Herr der Gestalten des Re“ bedeutet, was dem Thronnamen von Tutanchamun entspricht. Bild 15: Detailausschnitt aus dem Wandbild der Ostseite. Zu sehen ist hier der riesige Katafalk mit dem Totenschrein und dem Sarkophag mit der Mumie von Tutanchamun. Alles steht auf einem Schlitten, der von den 12 Personen der Begräbnisprozession zur letzten Ruhestätte des Königs gezogen wird.

Bild 16: Lange Zeit glaubte man, dass die dunklen Flecken auf den Wandmalereien eine biologische und chemische Reaktion seien, die nach der Entdeckung des Grabes 1922 bis heute durch den hohen Ansturm an Besuchern entstanden sind. Menschen verursachen zwar eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in diesen dichten Räumen und könnten die Entwicklung von Mikroorganisamen stark begünstigen und die Farben der Wandbilder auf Dauer schädigen, doch neue Forschungen und Analysen kamen zu völlig anderen Ergebnissen. Bei den dunklen und bräunlichen Flecken der Wandmalerei handelt es sich zwar um organische Substanzen aus Pilzkulturen, doch diese müssen bereits weit vor der Entdeckung und Öffnung des Grabes entstanden sein, sie sind heute ausgetrocknet, stellen keine Gefahr mehr da und sind bereits abgestorben. Weitere Untersuchungen ergaben auch das Ergebnis, dass seit der Öffnung des Grabes durch Howard Carter die Wandbefleckung unverändert blieb. Die Flecken sind heute Teil der Geschichte des Grabes und vielleicht auch ein Indiz dafür, wie überstürzt die Bestattung von Tutanchamun in dem viel zu kleinen Grab über die Bühne ging. Die Farbe an den Grabwänden waren nach der raschen Bestattung und dem verschließen des Grabes noch  frisch und nicht getrocknet. Die Feuchtigkeit in den Farben, war dann über viele Jahre nach der Bestattung noch Ursache für die pilzigen Flecken in der Wandmalerei der Sargkammer. Man kann sie heute, selbst mit der besten Restaurierungstechnik nicht mehr entfernen, denn die Flecken sitzen tief in der Farbschicht der Malerei.

Siehe auch: Tutanchamun und sein Grabschatz und Tutanchamun – sein Leben und Tod

Fazit

Das Grab des Tutanchamun ist wohl das kleinste Pharaonen-Grab im Tal der Könige. Wegen seiner Größe und der nur sehr spartanischen Dekoration eigentlich eines der unbedeutensten Gräber in dieser thebanischen Nekropole. Ob sich aber ein Besuch in diesem Grab lohnt, kann man trotzdem immer und eindeutig mit einem Ja beantworten, auch wenn man dafür ein extra Eintrittsticket erwerben muß. Es zählt weltweit zu den berühmtesten Gräbern der altägyptischen Geschichte. Sein riesiger Grabschatz, der vollgestopft in allen Grabkammern bei der Entdeckung durch Howard Carter 1922 gefunden wurde, liegt heute komplett und restauriert bei Kairo im neuen Grand Egyptian Museum und ehemals im Ägyptischen Museum Kairo. Nur die Mumie von Tutanchamun ist im Grab verblieben und heute zu seinem Schutz in einem technisch gut ausgestatteten Behälter und für jeden aus nächster Nähe sichtbar in der Vorkamnmer aufgebahrt. Neben der Mumie bleibt noch die Grabkammer als einziger Raum mit einer großangelegten farbigen Wanddekoration die man unbedingt gesehen haben muß. Trotz der Enge im viel zu kleinen Grab, es erinnert eher an ein Privatgrab eines hohen Beamten, als an ein Pharaonen-Grab. Die Bedeutung des Grabes liegt wohl eher in seinen historischen Umständen, die auch für die Forschung noch heute viele geheimnisvolle und ungelöste Rätsel aufgeben. Allein schon das Wissen über ungelöste Rätsel machen einen Besuch in diesem Grab zu einem faszinierenden spannenden Ausflug in die pharaonische Geschichte im alten Ägypten. Das weltweit bekannte und bescheidene Grab von Tutanchamun hat eigentlich eine geheimnisvolle Unbekannte mit vielen Fragen. Bekam Tutanchamun sein richtiges Grab, oder war es eigentlich für jemand anderes bestimmt? Wie waren die Umstände seines Todes? Warum wurde sein Leichnam so mangelhaft mumifiziert? Kam es zu einer überstürzten Bestattung? War er in den Wirren seiner Zeit Opfer eines Staatsstreichs? Wurde er ermordet oder verstarb er an den Folgen eines Unfalls? Warum zeigt sich an der Nordwand der Grabkammer Eje als Priester bei der Mundöffnungszeremomnie schon als König von Ägypten, obwohl er bis zu diesem Zeitpunkt keine Nachfolgeberechtigung hatte? Es gibt im gesamten Grab von Tutanchamun keine Hinweise auf seine geliebte „Große Königliche Gemahlin“ Anchesenamun. Kurze Zeit nach der Bestattung verschwand Anchesenamun von der historischen Bühne und was geschah mit ihr?  Liegen hinter der West- und Nordwand in der Sargkammer noch weitere Kammern, die zu einem weiteren Grab führen könnten? Kann man über dieses Grab auch auf die Spuren der berühmten Nofretete kommen,  die bis heute als vermißt gilt?
Die enorme Vielfalt der Fragen, die mit diesem Grab verbunden sind, warten noch heute auf eine klärende Beantwortung, weshalb das Grab von Tutanchamun wohl noch für sehr lange Zeit nichts von seiner Bedeutung verlieren wird.

Eintrittspreis / Ticket

Ticket für das Grab von Tutanchamun im KV 62

Während man im Tal der Könige mit einem Ticket bis zu drei Gräber besichtigen kann, muß man für das Grab von Tutanchamun einen Extra-Eintrittpreis bezahlen, der beträgt zur Zeit  300 Ägyptische Pfund (etwa 17.50 Euro, Stand März 2020)  Eine Fotoerlaubnis für dieses Grab von Tutanchamun KV 62 gibt es leider nicht. Fotografieren mit einer Kamera ist in dem Grab verboten. Man kann aber ohne Schwierigkeiten kostenlos Fotos mit einem Handy machen.

Fotos: (c) Michael Kürschner (12), Christel Selke (5)