Riesenblättriges Pfeilblatt

Systematik

Riesenblättriges Pfeilblatt
Alocasia macrorrhizos

Ordnung: Froschlöffelartige – Alismatales
Familie : Aronstabgewächse  –  Araceae
Gattung : Alocasia
Art: Alocasia macrorrhizos

Trivialname

deutsch: Riesenblättriges Pfeilblatt, englisch: Giant Taro, Giant Elephant Ear,
französisch: l’Alocasie à grandes racines,  swahili: —-, afrikaans: —-.

Vorkommen

Riesenblättriges Pfeilblatt
Riesenblättriges Pfeilblatt – Alocasia macrorrhizos

Die ursprüngliche Heimat ist nicht bekannt. Es gibt nur Vermutungen, dass das Riesenblättrige Pfeilblatt aus den tropischen Regionen Südostasiens stammen könnte, den  schon seit vielen Jahrhunderten kennt man diese Art in Asien als Nutzpflanze. Heute ist sie in vielen tropischen Regionen als Kultur- und verwilderte Pflanze  bekannt. Von den Inseln im Indischen Ozean bis in den Pazifik ist sie keine Seltenheit. Auf den afrikanischen Seychellen konnte ich sie auf der Insel Praslin häufig antreffen.

Fundort   Insel Praslin, Seychellen 2013/14

Beschreibung

Riesenblättriges Pfeilblatt
Riesenblättriges Pfeilblatt

Mit ihren riesigen pfeilförmigen Blättern hat die kräftige mehrjährige und immergrüne Alocasia macrorrhizos die wohl größten Blätter unter den Staudengewächsen der Erde. Blätter von über einem Meter Länge sind keine Seltenheit. In der Gesamtwuchshöhe kann das Riesenblättrige Pfeilblatt stattliche 200 – 400 cm erreichen. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und entwickeln sich an einem bis 150 cm langen und sehr massiven Blattstiel der die Stabilität haben muß für das aufrechtwachsende imposante Riesenblatt.

 

Nutzpflanze

Riesenblättriges Pfeilblatt
Riesenblättriges Pfeilblatt mit einem aufrechtwachsenden Blütenstand der sich aus der Basis der Blattstiele bildet.

Das Riesenblättrige Pfeilblatt wird in vielen feuchtwarmen tropischen Regionen auch als wertvolle Nutzpflanze kultiviert. Als Nahrungsmittel werden hauptsächlich die stärkehaltigen Rhizome wie Kartoffeln gekocht. Roh sind diese Teile nicht bekömmlich und können im Rachenraum und der Speiseröhre Reizungen auslösen.

 

 

Fotos : (c) Michael Kürschner (2), Christel Selke (1)