Barringtonia asiatica

Systematik

Barringtonia asiatica

Ordnung: Heidekrautartige – Ericalis
Familie: Lecythidaceae – Topffruchtbaumgewächse
Gattung: Barringtonia
Art: Barringtonia asiatica

Trivialname

deutsch: Strand Barringtonia, Fischgiftbaum,
englisch: Cornbeefwood, Fish Poison Tree,

französisch: Bonnet caré,  swahili: Mtomondo,
afrikaans: —-. creolisch: Bonnenkare bordmer   (Seychellen),

Vorkommen

Die Barringtonia asiatica wächst heimisch in küstennahen Gebieten von Ostafrika, den Seychellen und Madagaskar über Indien bis nach Südostasien. In Kenia nicht selten von der Nordküste bis in den Süden über Tansania in Mosambik anzutreffen. Häufig auch als Straßenbaum und in den Anlagen strandnaher Hotels und Parks zu sehen.

Fundort

In küstennahen Gebieten in Kenia und auf den Seychellen auf Praslin, La Digue und Mahé

Beschreibung

Großer stattlicher und anspruchsloser Baum mit großen glänzendharten Blättern, die dem meeresnahen Klima am Indischen Ozean bestens angepasst sind. Dieser immergrüne Baum mit einer dichten und ausladenden Krone erreicht eine Wuchshöhe von etwa 10 – 20 Meter. Blattlänge weit über 35 cm möglich bei einer Breite von 15 – 20 cm.
Die pinselförmigen Blüten haben bis zu 10 cm lange Staubfäden. Die strahlend schönen Blüten gehen meist zum Abend auf und vergehen schon in den frühen Morgenstunden. Mit etwas Glück kann man sie noch nach Sonnenaufgang bewundern. Bestäubt werden sie meist von Fledermäusen, aber auch Insekten kann man zahlreich an den Blüten beobachten, die einen süßlichen Duft ausströmen.
Der großen harten Früchte sind schwimmfähig durch das schwammartige Fruchtgehäuse und im Salzwasser unempfindlich. Selbst nach vielen Monaten im Salzwasser bleibt der eine Samen in der Frucht keimfähig.
Die Artbezeichnung “asiatica” ist für diese Baumart etwas irreführend, denn man findet sie nicht selten heimisch in Ostafrika.

Nutzung

Der Samen enthält ein empfindliches Fischgift, daher auch unter Fischern die Bezeichnung Fish Killer Tree. In früheren Zeiten verwendete man dieses Gift häufig für den Fischfang.

 

Fotos : (c) Michael Kürschner (7), Christel Selke (3)