Heniochus intermedius

Systematik

Rotmeer-Wimpelfisch
Heniochus intermedius

Ordnung: Perciformes – Barschartige
Familie : Chaetodontidae – Falterfische
Gattung : Heniochus
Art: Heniochus intermedius

Trivialname

deutsch: Rotmeer-Wimpelfisch, englisch: Red Sea Bannerfish,
französisch: —-, swahili: —-, afrikaans: —-,

Vorkommen

Das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich über das gesamte Rote Meer von Ägypten und Sudan bis Somalia und dem Golf von Aden. Kommt in Tiefen von 2-50 Meter in dicht besiedelten und küstennahen Korallenriffen vor.

Fundort

Fang aus dem Rotes Meer in Ägypten im Meerwasser- Aquarium von El Gouna.

Rotmeer-Wimpelfisch – Heniochus intermedius in Ägypten

Beschreibung

Beim Rotmeer-Wimpelfisch ist besonders auffällig der hochrückige und stark abgeflachte Körperbau und der erreicht ene Körperlänge von 18 – 19 cm. Typisches Merkmal ist der weiße sehr lang ausgezogene vordere Teil der Rückenflosse der wie eine Fahne wirkt, von der sich auch der Name „Wimpelfisch“ ableiten läßt.
In ihrer Lebensweise sind sie tagaktiv, und als erwachsene leben sie in küstennahen Korallenriffen als Einzelgänger, in kleinen Gruppen oder gar paarweise und nur Jungfische leben bis zur Geschlechtsreife noch in Schwärmen.

Fortpflanzung

Wie alle Wimpelfische ist auch der Rotmeer-Wimpelfisch ein Freilaicher. Freilaicher sind Fische die keine Brutpflege betreiben und ihre Eier und Spermien ins freie Wasser ablassen. Dieser Akt der Fortpflanzung findet meist unter der Wasseroberfläche statt. Die sehr kleinen abgesetzten Eier enthalten einen kleinen Öltropfen und durch diese Fettsubstanz können sich die winzigen Eier für einige Stunden bis zum Schlüpfen der Fischlarven an der Wasseroberfläche halten. Das Stadium als Jungfische erleben sie dann geschützt in Schwärmen in den Riffen. Vom Larvenstadium bis zum ausgewachsen Rotmeer-Wimpelfisch vergehen bis zum erlangen der Geschlechtsreife etwa 12 Monate.

Nahrung

Der Rotmeer-Wimpelfisch ernährt sich hauptsächlich von Zooplankton (winzige tierische Organismen, die freischwimmend mit den Meeresströmungen schwebend leben).

Fotos: (c) Michael Kürschner (1)