Dascyllus trimaculatus

Systematik

Dreipunkt-Preussenfisch
Dascyllus trimaculatus

Ordnung: Perciformes – Barschartige
Familie : Pomacentridae – Riffbarsche
Gattung : Dascyllus – Preussenfische
Art: Dascyllus trimaculatus

Trivialname

deutsch: Dreipunkt-Preussenfisch, englisch: Threespot Dascyllus ,
französisch: Demoiselle à trois points, Dascylle à trois taches, Domino noir,
swahili: —-, afrikaans: Domino,

Vorkommen

Dreipunkt-Preussenfische haben ein sehr großes Verbreitungsgebiet, es reicht vom gesamten Roten Meer von Ägypten bis zum Golf von Aden, vom westlichen Indischen Ozean Ostafrikas (Somalia, Kenia, Seychellen) bis weiter östlich in den großen Pazifik Ozeaniens. Ihr Lebensraum sind die Korallen und Felsriffe bis in Tiefen von über 50 Meter. Die Jungfische vom Dreipunkt-Preussenfisch leben ähnlich den Anemonenfischen im Flachwasser der großen Korallenriffe auf entsprechenden „Symbioseanemonen“.

Bild 1 und 2: Dreipunkt-Preussenfische – Dascyllus trimaculatus in ihrem typischen Lebensraum in anemonenreichen Korallenriffen.

Beschreibung

In ihrer kompakten Körperform erreichen Dreipunkt-Preussenfische eine Körperlänge von etwa 11 cm. Die tiefschwarze Färbung und ein weißer Punkt auf der Flanke unterhalb der Rückenflosse, sowie ein weißer Fleck auf der Stirn sind namensgebend für diesen Preussenfisch, doch im hohen  Alter schwächen sich die markanten weißen Punkte allmählich ab und auch die tiefschwarze Körperfärbung kann sich deutlich abschwächen und erhellen. Je nach geografischer Verbreitung kann die Körperfärbung auch variieren.

Fortpflanzung

Wie alle Riffbarsche ist auch der Dreipunkt-Preussenfisch ein Substratlaicher, er klebt seinen Laich an einen festen Untergrund und bei dieser Art sogar noch in einer Höhle oder Felsspalte im Korallenriff. Nach der Laichablage  bewacht das Männchen das etwa 1000 Eier große Gelege. Bereits nach drei Tagen schlüpfen die extrem kleinen Larven und verlassen das sichere Versteck. In iher ersten Entwicklungsphase leben sie pelagisch (im freien Wasser schwimmend) bevor sie später im Jugendstadium auf einer ihrer „Symbioseanemonen“ ihren Lebensraum finden. Bereits 14 Tage nach dem Schlüpfen iher Brut, kann es bei den Elterntieren zu einer weiteren Eiablage kommen.

Nahrung

Die Ernährung der Dreipunkt-Preussenfische besteht hauptsächlich aus Ruderfußkrebsen und anderen kleinen planktonischen Krebstieren (Zooplankton) aber auch von Algen.

 

Fotos : (c) Michael Kürschner (1), Christel Selke (1)