Portulaca oleracea

Systematik

Portulak
Portulaca oleracea

Ordnung: Caryophyllales – Nelkenartige
Familie : Portulacaceae – Portulakgewächse
Gattung : Portulaca
Art: Portulaca oleracea

Trivialname

deutsch: Portulak, englisch: Common Purslane, Pigweed,
französisch: —- ,  swahili: —-, afrikaans: Vingerkanna,

Vorkommen

Die ursprüngliche Heimat dieser Pflanzenart ist heute nicht mehr zu klären. Es gibt sie weltweit in allen gemäßigt warmen, subtropischen und tropischen Regionen der Erde. Auch in Afrika südlich der Sahara ist Portulaca oleracea   keine Seltenheit.

Fundort

Mombasa und Umgebung, September 2009 Kenia

Beschreibung

Es gibt nicht viele Pflanzen, die auf allen Kontinenten vertreten sind. Sie variiert nur in der stärke ihrer Blattstruktur. In den tropischen Regionen wie z.B. in Kenia sind die Blätter dieser  halbsukkulenten und einjährigen Staude etwas stärker verdickt und fester und die Stiele färben sich bei starker Sonnenbestrahlung rötlich bis rotbraun. Portulaca oleracea ist eine kriechende niedrige Staude die nur eine Wuchshöhe von 25 – 40 cm erreichen. Die Blätter reichen dabei nur eine Länge von 2 – 4 cm und die Blüten haben einen Durchmesser von etwa 10 mm.
Portulak stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenverhälnisse, kann mit trockenen und festen, steinigen und sandigen Böden gute Lebensbedingungen finden. Sie kann ihren Wasserhaushalt gut speichern, denn ihre Wurzeln lieben keine Dauernässe.
Hat diese Pflanze erst einen optimalen sonnigen Standort gefunden, kann sie sich rasant vermehren. Die widerstandfähigen Samen können außerdem Jahre überdauern ohne die Keimfähigkeit zu verlieren. Sie sind schwimmfähig und salzwasserresistent. Mit diesen guten  Eigenschaften läßt es sich auch erklären, warum der Portulak so eine große geografische Verbreitung erreicht hat.

Nutzung

Schon vor fast 3000 Jahren kannten Menschen im Nahen Osten den Portulak als Heilpflanze und in Mitteleuropa und im pazifischen Raum ist sie seit vielen hundert Jahren schon als Gewürz-, Heil- und Gemüsepflanze bekannt.

Fotos : (c) Michael Kürschner (2)