Kap-Geissblatt

Systematik

Tecomaria capensis
Kap-Geissblatt

Ordnung: Lamiales – Lippenblütlerartige
Familie : Bignoniaceae – Trompetenbaumgewächse
Gattung : Tecomaria capensis
Art: Tecomaria capensis

Synonym: Tecoma capensis

Trivialname

deutsch: Kap-Geissblatt, englisch: Cape honeysuckle,
französisch: Chèvrefeuille du Cap,  swahili: —-,
afrikaans: Kaapse Kanferoelie, creolisch: —-,

Vorkommen

Die ursprüngliche Heimat war Südafrika ist aber inzwischen nach Norden auch in ganz Ostafrika wie z.B. auch in Kenia beheimatet. Darüber hinaus auch in anderen tropischen Regionen der Erde. Wird auch in ganz Afrika gerne als Zierpflanze in Gärten und Parks gepflanzt.

Fundort

Südküste in Kenia 2009

Beschreibung

Obwohl das Kap-Geißblatt als Kletterpflanze gesehen wird, kann es ein stattlicher breiter Strauch werden mit einer Höhe von über 4 Metern. Markantes Merkmal dieser Pflanz sind die leuchtend orangeroten Blüten die in großen Büscheln weithin sichtbar sind mit einem besonderen exotischen Reiz. So ein Blütenbüschel besteht aus zahlreichen trompetenförmigen Einzelblüten mit einer Länge von 5 cm. Die Blätter vom immergrünen Kap-Geißblatt sind unpaarig gefiedert und glatt. Die Frucht ist eine Kapsel von etwa 12 cm Länge. Erstaunlich war die Beobachtung, das das Kap-Geißblatt selbst bei großer Trockenheit und Hitze an seinem natürlichen Standort seine volle Blütenpracht in Kenia entfalten konnte.

Laubblätter vom Kap-Geißblatt – Tecomaria capensis

Nutzung

In Europa und Amerika eine beliebte Kübelpflanzen für die Terrasse im Garten und den Wintergarten. Ist aber nicht winterhart und muß spätestens im Oktober im Haus geschützt werden. Wer das Kap-Geißblatt bei sich in Mitteleuropa pflegen möchte, braucht einen warmen und sonnigen Standort.

 

Fotos : (c) Michael Kürschner (5)