Euphorbia milii

Systematik

Christusdorn
Euphorbia milii

Ordnung: Malpighiales
Familie : Euphorbiaceae
Gattung : Euphorbia
Art: Euphorbia  milii

Synonym: Euphorbia bojeri Hook., Euphorbia splendens Bojer ex Hook
Hybrid-Sorte: ‚Siraya‘

Trivialname

deutsch: Christusdorn, englisch: Crown of thorns, Christ plant, Christ thorn,
französisch: Couronne d’épines, Couronne du Christ, Épine du Christ,
swahili: —-, afrikaans: —-.

Vorkommen

Die ursprüngliche und natürliche Heimat von Euphorbia milii liegt in den unterschiedlichsten Regionen auf Madagaskar und ist im östlichen Afrika am Indischen Ozean gelegen. In zahlreichen Zuchtformen weltweit vertreten. In Europa mehr oder weniger eine reine Zimmerpflanze, ansonsten in tropischen und subtropischen Regionen eine geschätzte Zierpflanze.

Fundort

In El Gouna und vielen anderen Regionen in Ägypten als Garten-, Park- und Straßenpflanze. 2019/2020.

Bild 1: Sich öffnende Knospen vom Christusdorn – Euphorbia milii,  Bild 2: Ein dauerblühender Christusdorn – Euphorbia milii, Bild 3: Das Cyathophyllenpaar kann einen Durchmesser von 4 – 6 cm erreichen. Hybrid-Sorte vom Christusdorn – Euphorbia milii.

Beschreibung

Euphorbia milii ist ein dorniger kleiner Zwergstrauch, den man zu den Sukkulenten-Pflanzen einordnen kann, er kann eine Wuchshöhe von 120 bis 150 cm erreichen und wird als Zierstrauch meist kleiner gehalten.Euphorbia milii kann durch seine stark verzweigte Wuchsform sehr kompakt wirken. Die lanzettartigen Blätter können eine Länge von über 15 cm erreichen bei einer Breite von etwa 4 cm.

Auch der Christusdorn enthält wie alle anderen Euphorbia-Arten einen giftigen und sehr hautreizenden Milchsaft. Ein direkter Hautkontakt sollte unbedingt vermieden werden.

Sein Trivialnamen bekam der Christusdorn, weil seine dornigen Zweige an die biblische Dornenkrone von Jesus Christus erinnern, doch ein historischer Zusammenhang besteht aber nicht, da der Christusdorn – Euphorbia milii zur damaligen Zeit im Nahen Osten unbekannt war und er erst wesentlich später auf Madagaskar entdeckt wurde.

Nutzung

Sein eigentliche Nutzung liegt in der Schönheit seiner Blütenpracht, sie kann ganzjährig sein bei einem sonnigen Standort. Aus diesen Gründen gibt es zwischenzeitlich dutzende von Zuchtformen. In Mitteleuropa benötigt der Christusdorn einen sonnigen Fensterplatz, während er in Afrika auch zur blühenden Straßenbegrünung, in Parks und Gärten angepflanzt wird. 

 

Fotos: (c) Michael Kürschner (3)