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Baobab - Bilder und Legenden
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Wie hier im Senegal ist der Baobab in vielen Regionen häufig ein wichtiger Versammlungsort für Kontakte aller Art.
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Ein Baobab in der Sahelzone im Senegal
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Die Blüte des Baobab. Die Blütezeit geht zwar über Wochen, doch die einzelne Blüte vergeht schon nach zwei Tagen. Ihr Geruch ist zwar nicht so angenehm, aber die Flughunde mögen ihn und sind die größten Bestäuber des Baobab.
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Die Frucht des Baobab
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Afrikanischer Baobab
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Adansonia digitata
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Ordnung: Malvenartige - Malvales
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Familie: Malvengewächse - Malvaceae
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Gattung: Affenbrotbäume - Adansonia
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Vorkommen
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Der Baobab kommt südlich der Sahara in ganz Afrika vor. Er ist die charakteristische Baumart der Trockensavannen, ist aber auch an der Küste und in Brackwassergebieten genauso anzutreffen, wie in Höhenlagen bis zu 1500 m. Entsprechend seiner geografischen Herkunft kann er unterschiedlich in Form und Aussehen sein. In Regionen, in denen es jährlich kaum zu Niedrschlägen kommt, kann er problemlos überleben, da er im adulten Stadium bis zu 140 000 Liter Wasser in seinem Stamm speichern kann.
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Der Baobab, Mythos Heil-und Nutzpflanze
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Der sagenumwobene Baobab ist Afrikas Lebensbaum und Mythos zu gleich. Im Senegal ist er deshalb nicht ohne Grund auch im Wappen vertreten. In Kenia, Gambia und Senegal stehen noch viele Baobabs die als Keimling heranwuchsen, als das Römische Reich in der Antike noch die Welt beherrschte. In vielen Regionen ist er ein wichtiger Wasserspender und Rohstofflieferant für den täglichen Gebrauch. Seine zarte Rinde kann genutzt werden und wächst schon in kurzer Zeit wieder nach. Aus seinen Früchten kann man Heilmittel erzeugen und für die einheimischen Kinder ist die Baobabfrucht auch der Bonbon-Lieferant. Auf den Märkten in Dakar, Banjul und Mombasa konnten wir diese erwerben. Für afrikanische Kinder ein Leckerbissen, der nicht ganz unserem Geschmack entsprach. Wir mußten diese Baobab-Bonbons natürlich probieren und Abnehmer hatten wir unter den Kindern genug. Als Holz zum Kochen ist er durch seinen hohen Wassergehalt nicht geeignet. Dafür werden andere Bäume verwendet. Die Rinde wird verwendet um Schnüre und Seile zu machen. Darüber hinaus werden daraus Netze, Matten, Gewebe, Hüte, Kanus, Tabletts, Kisten, Körbe und Papier gemacht. Die Asche der Rinde kann man noch als Dünger benutzen, und viele machen sogar noch Seife daraus. Die jungen Triebe und Blätter werden gegessen. Aus den gerösteten Samen und wird leckerer Kaffee gemacht und aus dem fleischigen Teil des Samen wird auch Bier hergestellt, und man kann daraus auch Öl gewinnen.
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Wann bekommt der Baobab seine Blätter?
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Eine Frage, die sich jeder Afrikareisende stellt und eine präzise Antwort ist kaum möglich. Man findet neben dichtbelaubten Bäumen auch den Baobab ohne Blätter und dieses Rätsel ist scheinbar nicht gelöst. Wann er jedoch seine Blüten bekommt ist weniger eine Frage als viel mehr eine Hoffnung. Während der kurzen Regenzeit treibt er schöne weiße Blüten aus, die nicht so angenehm Duften wie sie Aussehen. In den Nächten der Blütezeit zieht er unzählige Flughunde an, die den Baobab bestäuben. Die langen Früchte (bis etwa 50 Zentimeter Länge) hängen an langen Stielen herunter. Sie fühlen sich samtig an und sehen aus wie Affenschwänze. Deshalb wird dieser Baum auch Affenbrotbaum genannt.
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Das Fruchtfleich ist reich an Vitamin C und B und Kalzium. Man kann daraus ein köstliches Saftgetränk herstellen. Unter den einheimischen in ganz Afrika auch ein vorbeugendes Mittel gegen Durchfall. Für Reisende aus Europa ein wichtiger Tipp, den wir persönlich nur bestätigen konnten. Die Verwendbarkeit des Baobab kennt scheinbar keine Grenzen und ist für die Menschen in Afrika wie ein Geschenk Gottes von unschätzbarem Wert.
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Weitere Informationen zum Baobab
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Wie schon erwähnt, ist der Baobab von der Sahelzone in Westafrika über Zentral-,Ost- und Südafrika verbreitet. Doch so viele Baobabs wie in Senegal gibt es fast nirgends. Ganze Baobab-Wälder befinden sich im senegalesischen Hinterland der Petite Côte, in der Region Kaolack sowie an der Strecke Kaolack - Tambacounda. Für jeden Senegalreisenden sind diese Regionen von besonderer Bedeutung, wenn man den Mythos Baobab erleben will. Auch in Kenia kann man in der Region um Mombasa stattliche Baobab-Exemplare sehen. So zum Beispiel den Kenyatta-Baobab bei Ukunda. Er ist ein mächtiger Baum von dem man fast annehmen könnte, dass er aus mehreren zusammengewachsenen Baobabs besteht. Doch der Schein trügt der Kenyatta-Baobab ist nur ein Baum, benannt nach dem Staatsgründer der Republik Kenia. Wer also seinen Urlaub an der schönen Südküste Kenias verbringt, sollte unbedingt den Baobab bei Ukunda besuchen.
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